Der Eiserne Wald von Chris Howard
ISBN: 978-3426512890
Erschienen: 01. Januar 2012 (Knaur TB)
Sprache: Deutsch, Englisch (Original) & Weitere
Genre: Jugendbuch, Dystopie, Science Fiction
Seiten: 368
Zusammenfassung
Banyan ist ein Baummeister. Er konstruiert
Bäume aus Schrott, Metall und LEDs, denn Banyan lebt in einer Zukunft, in der
es kaum noch Pflanzen oder Tiere gibt.
Eines Tages trifft er auf eine Frau, welche
auf ihrer Haut den Weg zu den letzten echten Bäumen der Erde verzeichnet hat
und er macht sich auf die Suche nach diesen.
Aber natürlich ist er nicht der Einzige,
welcher nach den letzten Bäumen sucht. Und schon bald schwebt Banyan in großer
Gefahr...
Meine Meinung
Bevor ich das Buch gelesen
hatte, war ich von dessen Thema begeistert. Endzeitstimmung. Die Welt ist trist
und grau, denn bis auf winzige Ausnahmen gibt es auf der Erde weder Pflanzen,
noch Tiere. Und doch besteht bei den Menschen Hoffnung... der Glaube an einen
Ort, an welchem noch echt Bäume existieren, hält sich wacker. Und in dieser
Welt lebt Banyan, ein sogenannter Baummeister, welcher aus Metall Bäume
konstruiert, eine Erinnerung an lang vergangene Zeiten. Die Idee gefiel mir,
die Idee der Baummeister finde ich interessant und den hoffnungsvollen Glauben
an ein "Paradies" schon fast typisch.
Tatsächlich gefiel mir das
Buch auch weitestgehend. Und auch der Schreibstil ist in Ordnung, in jedem Fall
einfach gehalten und passend.
die trostlose Welt, die
dargestellt wird klingt faszinierend, aber dennoch fand ich es meistens eher
schwer. mich in die Situationen hineinzuversetzen. Ob nun Naturgewalten oder
andere schlimme Dinge beschrieben wurden, irgendetwas fehlte einfach.
Auch Banyan als
Hauptcharakter gefiel mir nicht besonders. Zu Beginn fand ich wurde er als sehr jung dargestellt (tatsächlich ist er 17 Jahre alt, mir kam er jünger vor) und
dies empfand ich als unpassend.
Die meisten anderen
Charaktere waren mir eher unsympathisch und vor allem zu Beginn kamen sie für
mich so herüber, als ob sie alle denselben Charakter haben, aufbrausend,
eventuell ein bisschen mysteriös und in jedem Fall unsympathisch. Die Meisten
von ihnen mochte ich auch gegen Ende des Buches noch nicht.
Fazit
Mich konnte "Der
Eiserne Wald" leider nicht komplett überzeugen. Die Idee des Buches gefiel
mir sehr gut und auch die Rahmengeschichte ist definitiv gut, spannend und
nachvollziehbar. Doch sobald es ins Detail geht, nimmt mich das Buch einfach
nicht mehr mit.
Das Buch ist übrigens der erste Teil der Rootless-Serie.
Bisher ist nur das erste Buch auf Deutsch erschienen.
5 von 10 Punkten
Labels: Bücher, Rezensionen